Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten zu unserer Technologie, Integration und dem Modell- bzw. Software Ökosystem.
1. Was genau ist perceptimate® und wie funktioniert das Gerät?
perceptimate® ist eine innovative Edge-KI-Plattform für Objekterkennung und Klassifizierung. Die Technologie ermöglicht komplexe KI-Berechnungen direkt auf sehr kostengünstigen Standard-Mikrocontrollern („Edge AI“), ohne auf teure Hardware oder externe Cloud-Anbindungen angewiesen zu sein.
2. Ist die Plattform datenschutzkonform (DSGVO) und sicher?
Ja, die Lösung ist vollständig konform mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den Anforderungen des EU Cyber Resilience Act (CRA). Da die Datenverarbeitung zu 100 % offline auf dem Gerät stattfindet, werden keine Bilder gespeichert oder in eine Cloud gesendet. Das System verarbeitet lediglich Metadaten (z. B. „Katze erkannt bei Koordinaten X,Y“) und erfüllt somit nativ die Prinzipien „Security by Design“ und „Privacy by Default“.
3. Benötigt perceptimate® eine permanente Internet- oder Cloud-Verbindung?
Nein, das System bietet vollständige Offline-Funktionalität. Die Objekterkennung (Inferenz) findet in weniger als einer Sekunde lokal auf dem Edge-Gerät statt. Durch diesen Verzicht auf Cloud-Offloading werden Reaktionszeiten im Millisekunden-Bereich erreicht, was Latenzprobleme komplett eliminiert.
4. Welche KI-Modelle sind verfügbar und wie passe ich mein Modul an?
Über unsere KI-Modellbibliothek stehen Ihnen bereits erprobte Standard-Modelle für häufige Anwendungsfälle (wie die Erkennung von Personen, Fahrzeugen oder spezifischen Objektklassen) direkt zur Verfügung.
Die Anpassung Ihres perceptimate®-Moduls erfolgt schnell und flexibel:
Modellwechsel per App & OTA: Spielen Sie neue Erkennungsfunktionen einfach per Smartphone-App oder Over-the-Air (OTA) auf das Modul auf. Die Hauptfunktion lässt sich so jederzeit ohne Hardware-Tausch ändern.
Custom Model Training: Für spezielle B2B-Prozesse oder proprietäre Assets entwickeln und trainieren wir maßgeschneiderte KI-Modelle exakt nach Ihren Vorgaben.
5. Wie lässt sich die Lösung in bestehende Infrastrukturen oder Smart Homes integrieren?
Die Technologie lässt sich nahtlos über moderne Schnittstellen wie USB-C, Bluetooth (BT), WLAN, Zigbee und Thread in bestehende Umgebungen einbinden. Bei erfolgreicher Objekterkennung kann das System zudem sofort Aktionen auf verbundenen Drittgeräten auslösen.
6. Welche Vorteile bietet perceptimate® für B2B-Partner (OEMs)?
Industrielle OEM-Partner – wie etwa Hersteller von Garagentoren oder Zufahrtssystemen – können die perceptimate® Soft- und Hardware direkt in ihre Produkte lizenzieren und integrieren. Dadurch können auch mittelständische Hersteller ihren Kunden datenschutzkonforme KI-Features ohne Cloud-Abo anbieten, während gleichzeitig Hardware-Risiken entfallen.
7. Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Im Gegensatz zu cloudbasierten KI-Lösungen fallen für die Basismodelle der On-Device-Verarbeitung keine laufenden Kosten oder teuren Cloud-Abonnements an. Die Hardwarekosten liegen zudem signifikant unter denen verfügbarer Konkurrenzlösungen. Lediglich zusätzliche oder hochspezialisierte KI-Modelle können bei Bedarf als Upselling über den Model Marketplace erworben werden.
8. Für welche Anwendungsfälle (Use Cases) ist die Technologie geeignet?
Der erste Markteintritt fokussiert sich auf den B2C-Bereich (Smart Animal Repeller für Gartenbesitzer) sowie den B2B-Sektor für Smart Home-Integrationen. Da perceptimate® jedoch auf dem Ansatz „Eine Plattform – zahlreiche Anwendungsfälle“ basiert, lässt sich die Technologie problemlos für viele weitere Industrien wie Smart Waste Management oder Logistik einsetzen.